Fussball und Reisen durch Polen

Dazu sind auch noch die Leute unglaublich freundlich und lächeln einen an, wenn man sie betrachtet. Das muss eine andere Garnitur sein, die sie da tagsüber rauspacken. Mir als Berliner wird das schon nach wenigen Minuten unheimlich. Ich bin das nicht mehr gewöhnt!

Als wir dann vor dem Schloss standen und Peer so sehnsüchtig in Richtung Fußballstadion sah, ich meinte, eine kleine Träne in seinen Augen erahnen zu können, als er seufzte, dass er ja wegen der Reise die EM verpasse, und, ob ich denn meine, dass wir irgendwo in Australien vielleicht die UEFA EM im Fernsehen schauen können, derweil er etwas nervös am Geländer nestelte, als ich ihm dann sagte, dass er sich doch erstmal an der schönen Stadt erfreuen solle und dieses Schloss hier nach dem Kriege gänzlich neu aufgebaut worden war, und Fußball nicht so wichtig sei, immerhin machen wir eine Weltreise!

Da sah er mich so an, dass ich mich wieder fast wie in Berlin fühlte. So einfach kann die Bekämpfung von Heimweh sein, das muss ich mir merken. Den Rest des Tages verbrachten wir gehend, was erstaunlich gut klappte. Wir liefen bis zur Busstation Zachodny, erfreuten uns an der Offenheit und Redegewandtheit der Schalterbeamten, kauften irgendein Ticket, wenn wir Glück haben ist es sogar das Richtige, und nahmen den Bus zurück in die Innenstadt. Zu viel laufen bringt ja auch nichts. Der Bus ist ja eh umsonst wie damals im
Ferienpark Hambachtal Bewertung . Wundern lohnt nicht.

Als wir vor dem Parlamentsgebäude beim Kaffee saßen, fiel mir allerdings etwas auf, was mich dann doch wieder wundern ließ. Sah ich das richtig oder überinterpretierte ich da etwas? Ich will das unbeantwortet lassen, aber es tauchte die Frage auf, wer hier das Zepter in der Hand hat, um mal etwas Naheliegendes auszusprechen.

Über diese Gedanken sinnierend, beschlossen wir, dass der Tag nun genug gebracht hatte, wir das alles erst einmal verarbeiten mussten und gingen zurück ins Hostel. Ich drehte meine kleine Laufrunde, Peer schüttelte solange den Kopf, und danach gingen wir noch mal in die Altstadt und aßen in einem wundervollen Restaurant eine leichtverdauliche Kleinigkeit. Man soll ja abends nicht mehr so schwer essen.

Was für ein großartiger Start! Heute Abend geht es also mit dem Übernachtbus nach Vilnius. Bis dahin gibt es hier noch genug zu sehen, also werden wir uns nun wieder ins Getümmel stürzen. Es muss weiter gehen, Stillstand ist der Tod! Geronimo…

Ich bin ein wenig neidisch auf das wunderbare Hotelzimmer wie Ferienpark Müritz Test . Ich hätte da zu gerne einen Jitorri-Abend verbracht. Später mal. Auf den Fotos seht ihr ziemlich müde aus. Ihr geht es also ordnungsgemäß an. Ich bin sehr zufrieden mit euch. Es muss ja auch immer weiter gehen. Mein Motto. Bzw. unser.

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